Teilprojekte
Die erforderlichen Arbeitsschritte zur Risikoabschätzung von Bodenerosion, Hangbewegungen, diffusen Stoffeinträgen und Landnutzungsvulnerabilität im Drei-Schluchten-Ökosystem erfolgen mittels Fernerkundungsmethodiken exemplarisch auf Einzugsgebietsebene des Yangtze-Zuflusses Xiangxi. An der Umsetzung der Forschungsziele des YANGTZE-Projekts beteiligen sich in fünf Teilprojekten Wissenschaftler aus den deutschen Universitäten Tübingen, Erlangen, Gießen, Kiel und Potsdam gemeinsam mit chinesischen Wissenschaftspartnern.
Vernetzung der Teilprojekte und Arbeitsablauf: Ein interdisziplinärer, integrativer Ansatz ermöglicht den Transfer von Daten und Ergebnissen der stark vernetzten Teilprojekte und Projektpartner im Verbundvorhaben YANGTZE
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Eine enge thematische und methodische Vernetzung der fünf Teilprojekte gewährleistet eine Synthese der Ergebnisse der jeweiligen Teilprojekte und eine detaillierte Betrachtung der Interaktionen dynamischer Veränderungen der Landnutzung und der Georisiken Bodenerosion und Massenbewegungen und den damit einhergehenden Sediment- und Stoffeinträgen in den Xiangxi.
Die aus den Fernerkundungsmethodiken des Teilprojekts
FERNERKUNDUNG und der multitemporalen Landnutzungsklassifizierung des Teilprojekts Landnutzungswandel ermittelten Ergebnisse werden in den anderen Teilprojekten als Grundlage für weiterführende Untersuchungen und Analysen benötigt. Die Teilprojekte
HANGBEWEGUNG und
EROSION liefern zum Beispiel die Auftretenswahrscheinlichkeiten von Massenbewegungen und Bodenerosion, welche zusammen mit der im
LANDNUTZUNGsprojekt erfolgenden Typisierung der Risikoelemente GIS-basiert zur Ermittlung des Gefährdungspotenzials durch Massenbewegungen und Bodenerosion herangezogen werden. Die Landnutzungsdaten sind Bestandteil der Abschätzung der Gefährdungspotenziale. Alle Einzelvorhaben sind mit den chinesischen Partnern eng abgestimmt und werden arbeitsteilig durchgeführt werden. Im Hinblick auf das Gesamtziel des Projektverbunds erlauben die angestrebten Ergebnisse eine deutliche Verbesserung der methodischen Basis in allen Bereichen. Durch den modularen GIS-basierten Aufbau bietet die integrative Methodik auch die Möglichkeit, ein flächendeckendes Monitoring mit vertretbarem Aufwand zu gestalten.
Chinesische und deutsche Wissenschaftler und Studenten während der ersten mehrwöchigen Geländekampagne von September bis Oktober 2008 im Untersuchungsgebiet, Foto: Zhihong LIN (09/2008)
letzte Änderung 11.04.2011 | Dr. Günter Subklew |Impressum |Ausdrucken
