Teileinzugsgebiet Xiangjiaba
Das circa 10 km nördlich von der Mündung des Xiangxi liegende Xiangjiaba-Testgebiet (benannt nach dem im Teileinzugsgebiet liegenden Dorf) befindet sich am westlichen Ufer des Xiangxi. Es hat eine Fläche von 2,8 km² und liegt im südlichen, direkt von der Flussaufstauung betroffenen Bereich des Untersuchungsgebietes. Die alten Siedlungsflächen am ursprünglichen Flussufer wurden bereits vor drei Jahren überflutet. Auf den höher an den Hängen liegenden Flächen wurden neue Häuser und Straßen errichtet. Infolge der Umsiedlungsmaßnahmen kennzeichnet gegenwärtig eine hohe Landnutzungsdynamik mit der Erschließung neuen Baulands und landwirtschaftlicher Nutzflächen auf den steilen Hangbereichen im tiefer gelegenen Teil dieses Teileinzugsgebiet. Hangaufwärts der überfluteten Uferbereiche bieten extrem steil geneigte Hangbereiche oft die einzige Möglichkeit für die Erschließung neuen Baulands und Land für die landwirtschaftliche Produktion. Die Terrassierung der Hänge ermöglicht die Kultivierung von Mais und Gemüse im kleinflächigen Subsistenzanbau. Auf teilweise auch unterrassierten steilen Hangbereichen erfolgt im Xiangjiaba-Gebiet auch der Anbau von Orangen für die marktorientierte Agrarproduktion.
Besiedlung extrem steil geneigter Hangbereiche und Kultivierung der cash crop Orangen im Xiangjiaba-Teileinzugsgebiet. Fotos: S. Schönbrodt (09/2008).
letzte Änderung 31.03.2011 | Dr. Günter Subklew |Impressum |Ausdrucken
